Nach einer intensiven Vorbereitungszeit startet NachbarschaftsKultur ab März 2026 auch in der Gemeinde St. Bernhard-Frauenhofen. Sie ist somit, neben Ludweis-Aigen und Weitersfeld, die 3. Gemeinde im Bezirk Horn, die dieses kostenlose Unterstützungsangebot für ältere Personen im Bezirk anbietet. „Mit NachbarschaftsKultur starten wir mit einem unkomplizierten und kostenlosen Angebot für alle, die Unterstützung im Alltag brauchen.“, ist Bürgermeisterin Gabriele Kernstock vom Projekt überzeugt.
Dass das Interesse in der Gemeinde groß ist, zeigte sich beim Informationsabend, welcher am 3. März stattfand. Dabei wurde das Projekt genau vorgestellt und auf die Fragen der Teilnehmer:innen eingegangen. Auch die Ergebnisse der im Jänner durchgeführten Bedarfserhebung, wurden dabei präsentiert. Es überraschte, dass es nahezu genauso viele Personen gibt die Unterstützung brauchen, wie jene, die andere im Alltag unterstützen möchten. Diese Balance zeigt deutlich wie viel Potenzial in diesem Projekt steckt.
Angebot von NachbarschaftsKultur
Bei NachbarschaftsKultur werden folgende soziale Dienste von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kostenlos angeboten und Koordinatorin Astrid Zeilinger vermittelt:
• Begleitung zum Arzt, zu Ämtern oder zum Einkaufen.
• Bringen von Lebensmittel oder Medikamente aus der Apotheke direkt nach Hause.
• Besuche zuhause für ein gemütliches Gespräch, zum Karten spielen oder zum gemeinsamen Handarbeiten.
• Begleitung beim Spaziergang, zum Beispiel zu einer Parkbank, zur Kirche, zum Friedhof oder zum „Seniorenkaffee“.
• Hilfestellung beim Finden von Informationen zu weiteren Themen wie Pflegediensten oder „Essen auf Rädern“
Großes Interesse und ehrenamtliches Engagement
Besonders erfreulich war das große Interesse der Teilnehmer:innen an einer ehrenamtlichen Mitarbeit. „Herzstück des Projekts sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denn nur durch das ehrenamtliche Engagement vieler, ist ein Projekt wie dieses möglich.“, zeigte sich die Projektleiterin Doris Maurer überwältigt vom Interesse. Des Weiteren wurde die Nachbarschaftshilfe App vorgestellt, mittels der es noch einfacher ist anderen in der Gemeinde zu helfen (www.nachbarschaftsKultur.at ).
Kontakt und Erreichbarkeit
Ab 16. März können sich nun auch in St. Bernhard-Frauenhofen Personen bei der Koordinatorin Astrid Zeilinger telefonisch von Mo – Fr von 8:00 – 11:00 unter der Telefonnummer 0664 91 60 420 melden und Ihren Unterstützungsbedarf bekannt geben.
Persönlich steht Astrid Zeilinger jeden Dienstag von 8:00 bis 10:00 Uhr im Gemeindeamt in St. Bernhard für Fragen und Anliegen zur Verfügung. Mit viel Einfühlungsvermögen nimmt sie sich Zeit für alle, die sich informieren möchten oder Unterstützung suchen.
Bedeutung des Projekts
„Das Projekt richtet sich passgenau an die Bedürfnisse der älteren Generation in unserer Gemeinde. Und der Erfolg bestätigt diesen Weg: Die positive Resonanz und die vielen wertvollen Erfahrungen aus 31 Gemeinden im Waldviertel, wo das Projekt bereits seit 2018 läuft, zeigen deutlich, wie gut es angenommen wird und wie wirkungsvoll es ist.“, betont Bürgermeisterin Gabriele Kernstock die Wichtigkeit von NachbarschaftsKultur.

Bildlegende von links: Walter Brunner, Annemarie Roßnagl, Doris Maurer (Projektleitung NachbarschaftsKultur), Pauline Gschwandtner, Bürgermeisterin Gabi Kernstock, Astrid Zeilinger (Koordinatorin der NachbarschaftsKultur in den Gemeinden St. Bernhard-Frauenhofen und Ludweis-Aigen), Lisa Karrer (Koordinatorin der NachbarschaftsKultur in der Gemeinde Weitersfeld), Vizebürgermeister Martin Ledermann
Fragebogen NachbarschaftsKultur.pdf herunterladen (0.2 MB)